Aktuelles der JF Hohenfelde/Westerhorn

 

 

 

Feuerwehr Westerhorn besteht seit 123 Jahren

 19. Januar 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Westerhorns Wehrführer Kay Sierk (2. von rechts) mit den Geehrten und Beförderten Jens Kruse (von links), Simon Sauer, Norbert Jensen, Bastian Konetzni, Henning Sierk, Benjamin Schilling, Lars Guldbrandsen und Bernd Reimers. Foto: caw

 

 

Mit einem Personalbestand von 30 aktiven Kameraden geht die Freiwillige Feuerwehr Westerhorn in ihr 123. Jahr. Die Ehrenabteilung besteht zurzeit aus sieben Mitgliedern, hinzu kommen rund 300 fördernde Mitglieder und die 27 Jungen und Mädchen, die in der Jugendwehr Hohenfelde/Westerhorn auf ihren aktiven Dienst vorbereitet werden. 14 dieser Kinder und Jugendlichen stammen aus Hohenfelde, sieben aus Bokel und exakt zehn aus Westerhorn. "Insgesamt mussten wir 2011 zu acht Einsätzen ausrücken", fasste Wehrführer Kay Sierk das vergangene Jahr während der Hauptversammlung zusammen. Vier Klein- und Mittelbrände waren zu löschen, ansonsten standen technische Hilfeleistungen auf dem Plan. Hinzu kamen eine Hauptübung im Hasselbusch mitWesterhorn.  den Wehren des Amtes Höki, sowie eine Übung an der Hörnerkirchener Schule "bei vollem Schulbetrieb". Zu den wichtigsten Terminen zählte der "Tag der offenen Tür", den die Westerhorner Wehr traditionell nutzt, um Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Eine besondere Ehrung erfuhr Oberbrandmeister Henning Sierk, der zum Ehrenwehrführer ernannt wurde. Bürgermeister, Amtsvorsteher und Brandmeister Bernd Reimers wurde mit dem Schleswig-Holsteinischen Ehrenkreuz in Gold für hervorragende Dienste im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Reimers trat 1977 in die Freiwillige Feuerwehr Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn ein und gehört seit Januar 1989 der Westerhorner Wehr an. Von 1993 bis 2004 war er stellvertretender Wehrführer und blieb auch als Bürgermeister und Amtsvorsteher "seiner" Wehr treu, wie Sierk in seiner Laudatio hervor hob. Meistens sei er "einer der ersten Kameraden am Einsatzort". Reimers "Sachverstand und sein handwerkliches Geschick" seien für die Wehr unbezahlbar.

Gegründet wurde die Westerhorner Feuerwehr 1890 (wie übrigens alle Wehren im Amtsbezirk Hörnerkirchen). Seit 2001 gibt es die gemeinsame Jugendfeuerwehr mit der Nachbargemeinde Hohenfelde.

Ausgeschieden aus der Wehr sind Volker Neumann und Sven Diedrich, neu aufgenommen wurde Benjamin Schilling aus der Jugendwehr.

Aufgrund seiner zehnjährigen Mitgliedschaft geehrt wurde Lars Guldbrandsen. Befördert wurden Simon Sauer zum Feuerwehrmann, Bastian Konetzni und Jens Kruse zu Oberfeuerwehrmännern und Norbert Jensen wurde zum Oberlöschmeister befördert.

 



 

Zehn Jahre Spaß und Zusammenhalt

24. Mai 2011 | 06:25 Uhr | Von moh

Kreisfeuerwehrjugendwart Olaf Nagel (re.) überreichte Benjamin Schilling (l.) und Tom Labusch zum Jubiläum eine gläserne Erinnerungstafel.

Jugendfeuerwehr Hohenfelde/Westerhorn feiert Geburtstag

Zahlreiche Gäste feierten im Westerhorner "Lindenhof" das zehnjährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Hohenfelde/Westerhorn. Und alle waren sie da: Neben den vielen Eltern der jungen Feuerwehrleute kamen Vertreter der Gemeinden Hohenfelde, Westerhorn und Bokel, aus denen die Mitglieder der Jugendwehr kommen, des Amtes Horst-Herzhorn, der Kreisfeuerwehrverbände Steinburg und Pinneberg. Und sogar Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Schäche nahm sich die Zeit, bei den jungen Kameraden vorbeizuschauen und seine Glückwünsche zu überbringen.

Hohenfeldes Feuerwehr-Jugendwart Marc Wagner ließ zu Beginn der Veranstaltung die Geschichte der Jugendwehr Revue passieren: Die Nachwuchsorganisation der "Blauröcke" wurde am 10. Februar 2001 mit insgesamt elf Mitgliedern in Hohenfelde gegründet. 2006 wurde die Jugendwehr Hohenfelde durch Mitglieder aus Westerhorn verstärkt und seit einiger Zeit sind auch Jugendliche aus Bokel dabei. "Dabei klappt die kreisübergreifende Zusammenarbeit ausgezeichnet", sagte Wagner. In den zehn Jahren des Bestehens wurden und werden insgesamt 80 Kinder und Jugendliche ausgebildet und zu einem großen Teil in die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren integriert. Heute hat die Jugendfeuerwehr Hohenfelde/Westerhorn 29 aktive Mitglieder, die alle 14 Tage ihren normalen Dienst verrichten.

Damit aber noch lange nicht genug: Jugendgruppenleiter Benjamin Schilling und Tom Labusch berichteten über die zahlreichen Ausfahrten, Besichtigungen, Kanutouren, Übernachtungswochenenden und Seifenkistenrennen, die den Zusammenhalt der Gruppen weiter gefestigt hätten.

Hohenfeldes Bürgermeisterin Marion Gaudlitz, die auch für ihre Kollegen aus den Nachbargemeinden sprach, dankte vor allem den ehrenamtlichen Ausbildern, die sich zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst um den Nachwuchs kümmern. "Die Jugendwehr ist eine hervorragende Investition für uns alle. Als Gemeinden werden wir auch zukünftig weiter an eurer Seite stehen", versprach sie. Gaudlitz lobte das Engagement, die Hilfsbereitschaft und die Kameradschaft in der Jugendwehr. "Und das Beste dabei ist, dass alle auch noch ihren Spaß haben", freute sich die Bürgermeisterin.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier, die durch ein gemeinsames Frühstück unterbrochen wurde, zeigten einige Kameraden und Kameradinnen der Jugendwehr noch eine kleine Übung, bei der sie das bisher Gelernte vor den Augen der vielen Zuschauer unter Beweis stellten.

Das zehnjährige Jubiläum wird am Sonnabend, 18. Juni, mit einer Spiel-Rallye, an der Mannschaften zu je vier Jugendlichen teilnehmen können, fortgesetzt. Dabei gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Die Preisverleihung findet eine Woche später, am 25. Juni, während einer Jugend-Disco statt.



Brandschutz für A 20 abgelehnt

23. Mai 2011 | 06:25 Uhr | Von moh

Die gewählten und beförderten Kameraden der Hohenfelder Feuerwehr (v. l.): Matthias Traulsen, Thomas Tietjen, Bernd Reumann, Dirk Gaden, Jan-Christopher Kühl und Wehrführer Gunnar Lütters. Foto: moh

Hohenfeldes Bürgermeisterin: "Wir haben kein Geld und kein Personal " / Wehr befördert Kameraden

Bernd Reumann ist neuer stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde. Während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Wehr wurde Reumann einstimmig gewählt und gleichzeitig in seiner neuen Funktion zum Löschmeister befördert.

Neben Reumann wurden weitere Kameraden in verantwortungsvolle Positionen gewählt. Matthias Traulsen ist neuer Gruppenführer der ersten Löschgruppe und wurde ebenfalls zum Löschmeister befördert. Der ehemalige Wehrführer Thomas Tietjen erhielt das einstimmige Votum als Gruppenführer der First-Responder-Gruppe. Jan-Christopher Kühl wurde stellvertretender Führer der ersten Löschgruppe, Dirk Gaden stellvertretender Führer der zweiten Löschgruppe.

Eine weitere Beförderung gab es für den neuen Wehrführer Gunnar Lütters. Er erhielt von seinem Vorgänger Thomas Tietjen, der gleichzeitig als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und des Amtswehrführers anwesend war, die Urkunde und Schultersterne eines Oberbrandmeisters. In die Wehr aufgenommen und vereidigt wurde Peter Reumann.

Hohenfeldes Bürgermeisterin Marion Gaudlitz bedankte sich bei den gewählten Kameraden dafür, dass sie Verantwortung für den Brandschutz übernehmen. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass durch den geplanten Bau der A 20 eine Aufgabenstellung auf die Hohenfelder Wehr zukomme, die nicht zu leisten sei. "Ganz abgesehen davon, dass wir als Gemeinde die Kosten für die Übernahme der Brandschutzes nicht zahlen können, ergibt sich auch die Frage, mit welchen Kameraden das zu schaffen ist", so Gaudlitz. Die Bürgermeisterin beklagte sich in diesem Zusammenhang auch darüber, dass es in den vergangenen zwei Jahren nicht gelungen sei, das Problem der Sicherheit im geplanten Elbtunnel zu lösen.



  

Hohenfelde: Lütters neuer Chef der Wehr

Die geehrten und beförderten Hohenfelder Feuerwehrkameraden um Wehrführer Gunnar Lütters (rechts) und dessen Vorgänger Thomas Tietjen (links).; Foto: caw

29-Jähriger löst Thomas Tietjen ab

Die Feuerwehr Hohenfelde hat einen neuen Chef. Gunnar Lütters löst Thomas Tietjen ab, der neun Jahre lang Wehrführer war. Der erst 29-jährige Lütters wurde während der Hauptversammlung der Brandbekämpfer einstimmig in das Ehrenamt gewählt. Tietjen trat aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl an, bleibt aber stellvertretender Amtswehrführer.

"Eine Ära geht zu Ende", sagte Bürgermeisterin Marion Gaudlitz, die den 47-Jährigen in den höchsten Tönen lobte. Vor allem Tietjens "absolute Kompetenz" habe herausgestochen, hinzu kämen "Klarheit, Hartnäckigkeit und Überzeugungsstärke". Der scheidende Wehrführer bedankte sich für "die harmonische Zusammenarbeit" und versprach seinem Nachfolger "Hilfe, wann immer du sie brauchst".

Tietjen war seit 2002 Wehrführer und sieben weitere Jahre Stellvertreter. Der dreifache Vater möchte seine freie Zeit zukünftig verstärkt der Familie widmen. "Wir hatten ein relativ ruhiges Jahr", fasste er die Einsatzlage für 2010 zusammen. 16 Mal mussten die Brandbekämpfer ausrücken, doch nur drei Mal war ein Feuer zu löschen. Einmal stand ein First-Responder-Einsatz auf dem Plan, neun Mal ging es um technische Hilfeleistungen (sieben Verkehrsunfälle und zwei Ölspuren). Die Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde zählt zurzeit 30 aktive Kameraden, hinzu kommen 28 Ehrenmitglieder und 53 fördernde Mitglieder. 29 Jugendliche bereiten sich in der Jugendfeuerwehr Hohenfelde/Westerhorn/Bokel auf ihren aktiven Dienst vor, 13 davon stammen aus Hohenfelde.

Die Planungen für das kommende Jahr laufen bereits. So soll es unter anderem wieder den Laternenumzug in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Sportverein geben. Auch ein Feuerwehrball ist für Anfang 2012 in Vorbereitung. "Das Highlight im vergangenen Jahr war die Anschaffung unseres gebrauchten MTW", betonte Tietjen. Der Mannschaftstransportwagen kostete 3500 Euro. Zugute kommt er vor allem den Nachwuchs-Brandbekämpfern

MTW

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Gunnar Lütters

26. April 2011 | Von caw

Der 29-Jährige wurde während der Hauptversammlung der Hohenfelder Feuerwehr zum neuen Wehrführer gewählt. Erfahrungen für sein neues Amt sammelte er drei Jahre lang als stellvertretender Wehrführer. "In die Wehr eingetreten bin ich 2003", verrät Lütters. Privat lebe der Versicherungskaufmann "in einer festen Beziehung", als Hobbys nennt er "Feuerwehr und Eisenbahn".

Der gebürtige Barmstedter zog 2002 nach Hohenfelde und wird - wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt - für mindestens sechs Jahre der örtlichen Feuerwehr vorstehen. Große Veränderungen sind nicht geplant, Lütters möchte sich "erst einmal einarbeiten" und ist vor allem "auf den Papierkram gespannt, der mich erwartet".